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Germanwings startet in Berlin-Tegel

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24.03.2015

Germanwings Vermutlich 67 Deutsche an Bord von abgestürzter Maschine

„Der letzte große Check hat planmäßig im Sommer 2013 stattgefunden.“

Köln – Nach ersten Angaben der Lufthansa-Tochter Germanwings haben sich 67 Bundesbürger an Bord des Airbus A320 befunden, der am Dienstagvormittag in Südfrankreich abgestürzt war. „An Bord waren 144 Passagiere, darunter zwei Babys, und insgesamt sechs Besatzungsmitglieder“, sagte Germanwings-Sprecher Thomas Winkelmann am Dienstagnachmittag in Köln.

Das Flugzeug habe um 10:45 Uhr seine Reiseflughöhe von knapp 11.600 Metern erreicht, habe diese bereits nach einer Minute wieder verlassen und sei in einen Sinkflug eingetreten. Dieser habe acht Minuten gedauert, so der Germanwings-Sprecher weiter. Um 10:53 Uhr und auf einer Höhe von circa 1.800 Metern sei der Kontakt zu der Maschine abgebrochen.

Der letzte Routine-Check des abgestürzten Flugzeugs habe am Montag in Düsseldorf stattgefunden und sei von Lufthansa Technik durchgeführt worden. „Der letzte große Check hat planmäßig im Sommer 2013 stattgefunden.“ Der Kapitän der Maschine sei seit über zehn Jahren für die Lufthansa und Germanwings im Einsatz und habe über 6.000 Flugstunden absolviert.

Germanwings werde zusammen mit den Behörden „alles tun, um die Ursache dieses Unfalls schnellstmöglich und vollumfänglich aufzuklären“, betonte Germanwings-Sprecher Winkelmann. Bislang ist noch unklar, ob die Maschine einen Notruf abgesetzt hat oder nicht. Auch warum die Maschine kurz nach Erreichen der Flughöhe in den Sinkflug übergegangen war, ist bislang nicht geklärt.

Am Dienstagvormittag war ein Germanwings-Flugzeug des Typs Airbus A320 im Süden Frankreichs abgestürzt. Laut der französischen Polizei hat es bei dem Absturz keine Überlebenden gegeben. Die Maschine, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war, stürzte im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence ab, das etwa 100 Kilometer von Nizza entfernt liegt. Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden, teilte das Innenministerium in Paris mit.

Über mögliche Ursachen für den Absturz wurde zunächst nichts bekannt.

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