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Zugausfälle bei der Bahn

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04.05.2015

GDL-Chef Streik ist „zulässig, rechtmäßig und verhältnismäßig“

„Was die GDL tut, ist zulässig, rechtmäßig und bisher verhältnismäßig.“

Berlin – Der Bundesvorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat den erneuten Streik bei der Deutschen Bahn verteidigt: „Was die GDL tut, ist zulässig, rechtmäßig und bisher verhältnismäßig“, sagte Weselsky im ZDF-Wirtschafts- und Verbrauchermagazin „Wiso“.

„Die Bahn AG bringt immer wieder die alte Vorbedingung, Tarifverträge nur mit uns abzuschließen, wenn sie inhaltsgleich mit einer anderen Gewerkschaft sind. Das ist ein Widerspruch in sich, das kann niemand schlichten, denn an dieser Stelle ist die Rechtslage eindeutig“.

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Lokomotivführer wirft der Bahn vor, dass sie keine Abschlüsse erzielen und nur das „rettende Ufer Tarifeinheitsgesetz“ erreichen wolle. So betonte Weselsky im ZDF: „Wir sagen nicht generell keine Schlichtung, sondern wir sagen: Wir lassen nicht über Grundrechte schlichten, die im Grundgesetz verankert sind.“

Dass sich die GDL mit der EVG im Vorfeld einigt, lehnt Weselsky entschieden ab: „Das wäre für die Arbeitgeber schlicht und ergreifend eine traumhafte Vorstellung, wenn sie erstmal zuschauen könnten, wie zwei Gewerkschaften ihre Forderungen übereinander bringen, abgleichen und dann die Hälfte der Forderungen schon vom Tisch sind.“

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