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Taxi-Fahrer

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08.08.2015

Focus Mindestlohn fördert Schwarzarbeit im Taxi-Gewerbe

„Jetzt geht es um das nackte Überleben.“

Berlin – Die Schwarzarbeit im Taxigewerbe hat seit Einführung des Mindestlohns zugenommen. Schuld sind die gestiegenen Personalkosten, die mehr als die Hälfte der Ausgaben von Taxi-Unternehmen ausmachen: „Jetzt geht es um das nackte Überleben“, sagte Dirk Holl, Vorstandschef vom Taxiverband Deutschland, dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Schon vor mehreren Jahren habe sein Verband eine Umfrage gemacht. Damals hätten 85 Prozent der Befragten zugegeben, nicht immer ganz ehrlich zu arbeiten. „Und jetzt schummeln auch die, die vorher eine weiße Weste hatten“, sagte er.

Zwar wurden in 80 Prozent der 802 Taxi-Tarifgebiete die Preise erhöht, laut Holl weigern sich jedoch ausgerechnet öffentliche Auftraggeber wie Landratsämter oder Krankenkassen, mehr zu zahlen. Auf Deutschlands Straßen sind 53.500 Taxis unterwegs, etwa 160.000 Menschen arbeiten als Taxifahrer.

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