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Erneut Castor-Transport auf dem Weg nach Deutschland
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Erneut Castor-Transport auf dem Weg nach Deutschland

Cadarache – Erneut ist ein Castor-Transport mit radioaktivem Atommüll auf dem Weg nach Deutschland. Er startete nach Beobachtungen von Greenpeace gegen 20 Uhr am Dienstagabend im südfranzösischen Cadarache. Der Atommüll ist für das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern, das einzige Zwischenlager des Bundes, bestimmt. Die in Frankreich zwischengelagerten Brennstäbe stammen ursprünglich unter anderem aus einem stillgelegten Forschungsreaktor in Karlsruhe. Laut Angaben des Innenministeriums in Schwerin wird der Transport das Lager am Donnerstag erreichen.

Aufgrund der zu erwartenden Proteste von Atomgegnern steht der Transport unter starkem Polizeischutz. Atomkraftgegner wollen vor allem entlang des letzten 22 Kilometer langen Bahntrassenabschnitts zwischen Greifswald und Lubmin protestieren und Gleise blockieren. Der Transport fährt außerdem unter anderem durch die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, die genaue Route wird aus Sicherheitsgründen geheim gehalten.

Insgesamt seien 3.000 Polizisten im Einsatz, so der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), 1.200 aus seinem eigenen Bundesland sowie etwa 1.800 aus anderen Bundesländern. In drei der insgesamt sieben Abteile des Transportes sollen schwer bewaffnete Polizisten sitzen. Die mehr als 2.400 Brennstäbe sind auf die restlichen vier Castor-Behälter verteilt.

15.12.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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