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Flüchtlinge vor Haiti

© John Edwards / gemeinfrei

24.02.2015

UNHCR Dramatisch gestiegenes Risiko für Mittelmeer-Flüchtlinge

Dieses Jahr sind bereits 373 Flüchtlinge ertrunken.

Düsseldorf – Nach dem Ende der „Mare-Nostrum“-Rettungseinsätze der italienischen Marine hat sich die Todesgefahr für Mittelmeerflüchtlinge dramatisch erhöht.

Wie die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf aktuelle Erhebungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) berichtet, sind in diesem Jahr in Italien bereits rund 7000 Flüchtlinge und 373 Ertrunkene und Vermisste registriert worden. Damit hat sich der Anteil der Menschen, die die Flucht über das Mittelmeer mit ihrem Leben bezahlen, von zwei auf fünf Prozent mehr als verdoppelt.

Im vergangenen Jahr waren über 170.000 Flüchtlinge gezählt worden, mehr als 3500 Menschen kamen um oder gelten als vermisst.

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