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19.07.2012

Geschäftseinbruch Deutsche Bank streicht 1.000 Arbeitsplätze

Stellen sollen überwiegend im Ausland gestrichen werden.

Frankfurt – Die Deutsche Bank reagiert auf den Geschäftseinbruch an den Kapitalmärkten: Die beiden Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen wollen in den nächsten Wochen gut 1.000 Stellen im Investment-Banking abbauen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanzkreise. Der Stellenabbau erfolge unabhängig von der neuen strategischen Ausrichtung der internationalen Großbank, die Jain und Fitschen im September ankündigen wollen.

Mit dem Schritt holt die Deutsche Bank nur nach, was die internationale Konkurrenz bereits vorgemacht hat. So hat Brady Dougan, der Vorstandsvorsitzende von Credit Suisse angekündigt, dass er in seiner Bank im laufenden Jahr 3.500 Arbeitsplätze abbauen will.

Bei der Deutschen Bank handele es sich um eine „taktische Anpassung und nicht um einen Wechsel der Strategie“, die vielleicht schon mit den Zahlen über das zweite Quartal am 31. Juli veröffentlicht werden könnten, hieß es in Finanzkreisen. Die Stellen sollen überwiegend im Ausland gestrichen werden.

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