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Comdirect-Gewinn sackt ab

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19.02.2013

Bilanz Comdirect-Gewinn sackt ab

Aber bessere Bilanz als die „Mutter“ Commerzbank.

Quickborn/Frankfurt/Main – Die Commerzbank-Tochter Comdirect hat 2012 deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Gewinn unter dem Strich brach im Jahresvergleich um 34,4 Prozent auf rund 73,4 Millionen Euro ein, wie Comdirect am Dienstag in Quickborn mitteilte. Damit schnitt die Online-Bank aber noch wesentlich besser ab als die Mutter. Der Commerzbank war auch wegen Sonderbelastungen im vergangenen Jahr nur ein kleiner Nettogewinn von sechs Millionen Euro geblieben.

Vor Steuern fiel der Gewinn von Comdirect 2012 nach Firmenangaben um 14,6 Prozent auf 92,3 Millionen Euro. Damit übertraf die Bank ihr Ergebnisziel von 85 bis 90 Millionen Euro. Allerdings litt das Geschäft unter der Zurückhaltung der Kunden im Handel mit Wertpapieren wegen der Unsicherheiten durch die Eurokrise.

„Wir haben ein starkes Ergebnis erzielt – mit Blick auf den Markt sogar ein sehr starkes“, sagte Vorstandschef Thorsten Reitmeyer. Im laufenden Jahr wolle Comdirect weiter wachsen und daher noch mehr in die Vermarktung investieren.

Mit ihren zum Jahresende 2012 rund 2,76 Millionen Kunden und einem betreuten Vermögen von 48,85 Milliarden Euro wird die Comdirect für die Commerzbank zu einem immer wichtigeren Ertragsbringer. Im vergangenen Jahr trug sie bereits ein Drittel des Gewinns im Privatkundengeschäft der Commerzbank und wird daher beim harten Sparkurs der Mutter verschont.

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