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Frau kifft Marihuana Haschisch

© ashton / CC BY 2.0

05.02.2018

Bundesärztekammer „Kiffen ist kein harmloses Freizeitvergnügen“

Suchtexperte: Risiko besonders hoch für junge Konsumenten.

Osnabrück – Die Bundesärztekammer hat sich gegen den Vorstoß des Bundes Deutscher Kriminalbeamter ausgesprochen, Cannabis zu legalisieren. „Kiffen ist kein harmloses Freizeitvergnügen“, kritisierte Erik Bodendieck, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag).

Das habe zuletzt auch eine aktuelle Studie der Ludwig-Maximilians-Universität (München) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt. Cannabis könne demnach negative psychische, organische und soziale Effekte haben. Besonders für junge Konsumenten sei das Risiko hoch.

„Cannabis kann abhängig machen – gerade auch in Hinblick auf die in den letzten Jahren stark angestiegenen THC-Gehalte der verwendeten Pflanzen“, warnte Bodendieck. „Es ist wichtig, die Bevölkerung besser über die negativen Auswirkungen der Droge zu informieren.“

Die Bundesärztekammer werde weiterhin intervenieren, wenn es um die Freigabe von Cannabis zum Freizeitgebrauch gehe, erklärte er. Der Bund der Kriminalbeamten hatte sich zuvor dafür ausgesprochen. Rückendeckung für den Vorschlag gibt es auch in weiten Teilen der Politik.

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