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Gesundheitswesen Zahl der ausländischen Arbeitskräfte gestiegen

Daten über die Herkunft der Arbeitskräfte lägen nur für das Gesundheitswesen vor.

Berlin – Die Zahl der im deutschen Gesundheitswesen und in der Altenpflege beschäftigten Ausländer ist seit der Flüchtlingskrise 2015 um mehr als 120.000 gestiegen. Dies entspreche 3,4 Prozent der aktuellen Gesamtbeschäftigung in der Kranken- und Altenpflege, heißt es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über welche die „Rheinische Post“ berichtet.

„Die Zuwanderer leisten derzeit insbesondere bei der in der Coronakrise stark geforderten Gesundheitsversorgung einen großen Beitrag zur Verbesserung der Lage“, so das IW.

Das Institut bezieht sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sind zwischen Juni 2014 und Juni 2019 insgesamt 121.000 ausländische Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und in der Altenpflege zusätzlich eingestellt worden. Insgesamt habe die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und in der Altenpflege Mitte 2019 bei 290.000 oder 8,1 Prozent aller Beschäftigten in den beiden Branchen gelegen, so das IW.

In Pflegeheimen sowie Krankenhäusern seien die Ausländeranteile weit höher als in den übrigen Bereichen des Gesundheitswesens wie etwa Arztpraxen.

Daten über die Herkunft der Arbeitskräfte lägen nur für das Gesundheitswesen vor. Demnach stammten Mitte 2019 knapp die Hälfte der 188.000 ausländischen Kräfte aus anderen EU-Staaten und etwas mehr als die Hälfte aus Nicht-EU-Ländern.

08.04.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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