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Berlin verpasst auch mit Skibbe den Befreiungsschlag

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21.01.2012

Fußball Berlin verpasst auch mit Skibbe den Befreiungsschlag

Wolfsburg zittert sich zum Heimsieg – Schalke gegen den VfB souverän.

Düsseldorf – Ein neuer Trainer, doch die Probleme bleiben die alten: Hertha BSC Berlin hat zum Rückrunden-Auftakt in der Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Im ersten Spiel unter dem neuen Coach Michael Skibbe verlor die Hertha am 18. Spieltag beim 1. FC Nürnberg 0:2 (0:1). Alexander Esswein (43.) und Dominic Maroh (85.) machten mit ihren Treffern in einer schwachen Begegnung den Unterschied. Die Berliner sind seit nunmehr sieben Spielen in Folge ohne Sieg.

Auch in Freiburg wurde mit eisernem Besen gekehrt. Sechs Spieler ausgemustert, den Leistungsträger verkauft und einen neuen Trainer installiert – und am Ende erfolgreich gewesen. Ohne Stürmer Papiss Demba Cisse gelang den Breisgauern unter ihrem Neuen Chefcoach im Kellerduell gegen Aufsteiger FC Augsburg durch den Treffer des 18-jährigen Matthias Ginter (88.) der 1:0 (0:0)-Heimsieg. Durch den Sieg verlässt Freiburg den Platz am Tabellenende, den nun der Aufsteiger aus Augsburg inne hat.

Mit vier von insgesamt acht neu verpflichteten Spielern in der Anfangsformation lief es auch in Wolfsburg nicht rund. Gegen den 1. FC Köln kam das Team von Trainer und Manager Felix Magath zwar zu einem glücklichen 1:0 (0:0), doch den Treffer erzielte in Sebastian Polter einer, der seit 2008 beim VfL spielt und somit schon fast der Dienstälteste ist.

Schalke 04 souverän zum zwölften Saisonsieg

In der Spitzengruppe bleibt Schalke 04 weiter auf Champions-League-Kurs. Gegen den VfB Stuttgart startete das Team von Trainer Huub Stevens mit einem 3:1 (0:0)-Heimsieg in die Rückrunde. Joel Matip (3.) Kyriakos Papadopoulos (58.) und Julian Draxler (80.) sicherten Schalke 04 mit den zwölften Saisonsieg und zumindest für 24 Stunden Platz zwei, mit 37 Zählern punktgleich mit Tabellenführer Bayern München. Torschütze für Stuttgart war Shinji Okazaki (87.). Torlos trennten sich der TSV 1899 Hoffenheim und Hannover 96.

Der Herbstmeister wurde bereits am Freitag im Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach entzaubert. Die Gladbacher setzten sich in dem Duell der Dauerrivalen aus den 70er Jahren mit 3:1 (1:0) durch und bleiben mit 36 Punkten unmittelbar hinter dem Spitzenduo.

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