newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Germanwings-Maschine
© über dts Nachrichtenagentur

Stilllegung Verdi verlangt Übernahme von Germanwings-Mitarbeitern

Germanwings hat 1.400 Beschäftigte.

Berlin – Die Gewerkschaft Verdi hat die Stilllegung der Lufthansa-Tochter Germanwings kritisiert.

„Es ist grundsätzlich nicht verantwortbar, dass die Krise auf dem Rücken von Beschäftigten ausgetragen wird. In einer Krisensituation ist Zusammenhalten angesagt und keine Separierung einzelner Beschäftigtengruppen“, sagte Dennis Dacke, Verdi-Gewerkschaftssekretär für Luftfahrt, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

Nun müssten die Arbeitsplätze von Kabinenbeschäftigten, Cockpit und Verwaltung in der Lufthansa Group „zu gleichen tariflichen Konditionen und mit dem Ausgleich von Härten sichergestellt werden“, forderte der Verdi-Gewerkschaftssekretär.

Zudem müsse der deutsche Staat eine mögliche Hilfe für die Lufthansa an die Job-Sicherung binden. „Staatliche Hilfen kann es nur geben, wenn auch die Sicherung der Arbeitsplätze und Einkommen damit einhergeht“, so Dacke.

Er verwies auf die USA: Hier hätten die Gewerkschaften dafür gesorgt, „dass ein faires Hilfspaket für die Luftfahrtbranche geschnürt“ worden sei. „Bei Zusagen über 31 Milliarden US-Dollar wurden im Gegenzug Arbeitsplätze und Einkommen von mehreren hunderttausend Beschäftigten in den USA geschützt. So etwas brauchen wir bei Staatsbeteiligungen auch“, sagte Dacke der „Rheinischen Post“. Germanwings hat 1.400 Beschäftigte.

08.04.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Streit um Riester Rente DGB fordert Regierung zu Kehrtwende auf

In der Debatte um die Zukunft der umstrittenen Riester-Rente fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf. "Statt weiter erfolglos an Riester herumzudoktern, sollte die Bundesregierung besser und sinnvoller die gesetzliche ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »