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Lufthansa-Maschine am Flughafen

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16.01.2015

Rundschreiben Tarifkonflikt bei der Lufthansa spitzt sich weiter zu

„Wer immer noch glaubt, in Passivität verharren zu können, der irrt.“

Berlin – Der seit fast drei Jahren schwelende Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa-Führung und den Piloten des Konzerns spitzt sich weiter zu. Das geht dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge aus einem Rundschreiben der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) vom vergangenen Dienstag hervor.

In der fünfseitigen Information fordere die Organisation ihre Mitglieder zum Widerstand gegen das neue Billigkonzept „Wings“ des Vorstands auf. „Jeder Einzelne ist jetzt gefordert!“, heißt es laut „Spiegel“ in dem Aufruf, der die Streikbereitschaft an der Basis fördern soll. „Wer immer noch glaubt, in Passivität verharren zu können, der irrt.“

Mit einer ganzen Welle von Veranstaltungen will die Konzerntarifkommission als Verhandlungsführerin die Piloten über tatsächliche und mögliche Folgen der Sparoffensive von Lufthansa-Chef Carsten Spohr aufklären, wie beispielsweise den Verlust von Privilegien oder garantierten Wechsel- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Die erste Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag statt, am 9. März soll es dann einen zentralen „Konvent“ geben. Dort soll über das weitere Vorgehen entschieden werden bis hin zu einem längeren unbefristeten Streik. Der könnte unmittelbar danach in den Wochen vor Ostern beginnen.

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