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Grundsicherung Rentenpräsidentin will Altersvorsorgepflicht für Selbstständige

Risiko in die Grundsicherung abzurutschen, größer als bei abhängig Beschäftigten.

Berlin – Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, fordert eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Sie betont, dass das Risiko für Selbstständige, im Alter in die Grundsicherung abzurutschen, größer ist als bei abhängig Beschäftigten. Daher baut sie darauf, dass die Bundesregierung die Altersvorsorgepflicht in dieser Legislaturperiode einführen wird. Dabei sei es wichtig, dass die Regelungen für alle Beteiligten einfach und digital umsetzbar seien.

Roßbach kritisiert, dass in Deutschland eine so große Personengruppe wie die Selbstständigen nicht obligatorisch versichert sei. Deshalb sei es notwendig, für diese Gruppe eine verpflichtende Alterssicherung einzuführen. In diesem Zusammenhang äußert sie auch Zweifel an der geplanten Einführung des Generationenkapitals durch Finanzminister Christian Lindner. Die vorgesehenen 10 Milliarden Euro würden die Rentenversicherung nur geringfügig entlasten. Im Vergleich dazu würden in diesem Jahr Ausgaben in Höhe von über 370 Milliarden Euro erwartet.

Roßbach betont, dass ein deutlich höheres Kapital als 10 Milliarden Euro erforderlich wäre, um die Rentenversicherung und die Beitragszahler signifikant zu entlasten. Ein Generationenkapital mit diesem Ziel könnte jedoch erst ab Mitte der 2030er-Jahre realisiert werden.

11.03.2023 - newsburger.de / Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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