Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

29.01.2015

Mindestlohn Handwerkspräsident mahnt schnelles Ende des Streits an

„Das Wort der Kanzlerin gilt“, mahnte der Handwerkspräsident.

Berlin – Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer hat ein schnelles Ende des Koalitionsstreits um den Mindestlohn gefordert.

In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) verwies Wollseifer auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), wonach drei Monate lang Erfahrungen mit den umstrittenen Dokumentationspflichten beim Mindestlohn gesammelt werden sollen. „Das Wort der Kanzlerin gilt“, mahnte der Handwerkspräsident. Dann müsse bei Bedarf nachjustiert werden.

Wollseifer kritisierte „unnötige Bürokratie“, unter der die rechtschaffenen Betriebe leiden müssten. Zur Kontrolle eingesetzte Zollbeamte würden zudem unnötig überlastet und so an der Aufdeckung tatsächlicher Verstöße gehindert. Der Handwerkspräsident kritisierte die Kontrollmechanismen zur Einhaltung des Mindestlohns als praxisfern.

Die Verpflichtung zur Dokumentation der Arbeitszeiten im Angestelltenbereich bei einem monatlichen Bruttoverdienst von bis zu 2.958 Euro sei eine „Zumutung“, so Wollseifer. Bei 450-Euro-Minijobbern müsse die Aufzeichnungspflicht lediglich auf die Dauer der Arbeitszeit begrenzt werden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-handwerkspraesident-mahnt-schnelles-ende-des-mindestlohn-streits-an-77531.html

Weitere Nachrichten

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

Wachstum RWE prüft Übernahmen

RWE will durch Zukäufe und eine Reform des Strommarktes wachsen. "Wir schauen uns an, wo wir vielleicht punktuell Zukäufe tätigen können. Dabei ...

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

RWE Energiekonzern kann für 2017 Dividende zahlen

Der Energiekonzern RWE kann für 2017 sein Dividenden-Versprechen halten, ohne Reserven anzugreifen. "Wir sind gut ins neue Jahr gestartet. Wir wollen für ...

Bundesagentur für Arbeit

© Christian A. Schröder (ChristianSchd) / CC BY-SA 4.0

NRW Bundesagentur mahnt mehr Ausbildungsplätze an

Angesichts der sinkenden Zahl an Ausbildungsplätzen hat die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ein stärkeres Engagement der Unternehmen ...

Weitere Schlagzeilen