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Eurowings

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14.07.2017

Billig-Langstreckenableger Eurowings-Personal fordert Betriebsrat und mehr Einfluss

Die Lufthansa muss mit steigenden Personalkosten rechnen.

Berlin – Die Lufthansa muss bei ihrem neuen Billig-Langstreckenableger unter der Marke Eurowings mit steigenden Personalkosten rechnen und Forderungen der Gewerkschaften nach besseren Arbeitsbedingungen. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht das aus einem Informationsschreiben für das Cockpitpersonal hervor.

Die Preise zu Fernzielen wie Miami oder die Dominikanische Republik sind bei Eurowings auch deshalb vergleichsweise günstig, weil die Strecken von Sun Express bedient werden, einer Gemeinschaftstochter von Lufthansa und Turkish Airlines. Bislang gibt es dort keine Mitbestimmungsgremien, die Gehälter liegen im Schnitt um bis zu einem Drittel niedriger als bei der Lufthansa. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Bereits im März gründete die Kabinengewerkschaft UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) eine Tarifkommission, um erstmals einen Betriebsrat zu gründen. Nun zogen die Flugzeugführer nach und formierten mit Hilfe der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ebenfalls ein solches Gremium.

Die fünfköpfige Truppe soll die Bildung einer „formellen Arbeitnehmervertretung“ vorantreiben, die sich „für die Ausgestaltung unserer Arbeitsplätze bei Sun Express Deutschland“ einsetzt.

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