newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Krankenhaus
© über dts Nachrichtenagentur

AOK Graalmann will Kliniken für ambulante Versorgung öffnen

„Das ist anachronistisch.“

Berlin – Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, fordert, die in Deutschland bestehende Trennung zwischen der ambulanten und stationären Versorgung aufzuheben und die Kliniken für alle Patienten zu öffnen.

„Künftig darf es für die Patienten keinen Unterschied machen, ob sie zu einem Arzt gehen, der sie ambulant in der Klinik behandelt, oder zu einem niedergelassenen Facharzt“, sagte Graalmann der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe).

Die Versicherten verstünden doch gar nicht, warum sie nicht einem guten Arzt aufsuchen könnten, der in einem Krankenhaus tätig sei. „Wir müssen die strikte Trennung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor aufheben“, sagte er.

Auch die Planung müsse für beide Bereiche zusammen vorgenommen werden. „Wir leisten uns sich uns heute den Luxus, den Bedarf an Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten isoliert voneinander zu planen. Das ist anachronistisch“, betonte Graalmann.

Er sprach sich zudem für eine stärkere Spezialisierung der Krankenhäuser aus. Es gehe nicht darum, ganze Kliniken zu schließen. „Aber wir brauchen eine Spezialisierung in der Form, dass nur die Abteilungen, die qualitative Mindeststandards erfüllen, Leistungen anbieten dürfen.“

In einer Region mit mehreren Krankenhäusern spreche nichts dagegen, dass sich ein Haus zum Beispiel auf die Orthopädie spezialisiere, ein anderes auf die Kardiologie. „Heute machen alle alles, ohne jede Qualitätsanforderung.“

02.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »