newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Bundesagentur für Arbeit
© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Zuwanderer finden öfter Arbeit

„Es gibt eine Polarisierung.“

Berlin – Immer mehr Rumänen und Bulgaren in Deutschland finden eine Arbeit, zugleich wächst der Anteil der Zuwanderer aus den beiden EU-Ländern, die Hartz IV-Leistungen beziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bei der Bundesagentur für Arbeit (IAB), über die die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagsausgabe) berichtet.

Die Zahlen wurden einen Tag, bevor der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber entscheidet, inwiefern Deutschland EU-Zuwanderer von Sozialleistungen ausschließen darf, bekannt.

Der IAB-Analyse zufolge hat die volle Freizügigkeit für die neuen EU-Bürger seit Anfang des Jahres offenbar einen positiven Effekt, mit der Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt konnten mehr Menschen eine reguläre Beschäftigung aufnehmen. Ein wachsender Anteil der Zuwanderer sei dennoch auf soziale Unterstützung angewiesen.

„Es gibt eine Polarisierung“, sagte der IAB-Migrationsexperte Herbert Brücker der SZ. „Der Anteil der Hartz IV-Bezieher unter den Bulgaren und Rumänen steigt kontinuierlich, dieser Trend besorgt mich.“

Die sogenannte Armutszuwanderung von Bulgaren und Rumänen hat seit Ende vergangenen Jahres immer wieder zu heftigen Debatten geführt. Die EU-Kommission hatte vor dem EuGH dafür plädiert, dass Deutschland auch dann einen Anspruch der Zuwanderer auf Hartz IV prüfen muss, wenn diese einen Job suchen oder keine Arbeit aufnehmen wollen. Dies hatte zu heftiger Kritik vor allem aus der Union geführt.

An diesem Dienstag entscheidet der EuGH über den Fall einer jungen Rumänin und ihres Sohnes, die in Leipzig vergeblich Hartz-IV-Leistungen beantragt hatten.

11.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »