Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

VW-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

13.10.2015

Bericht Behörde prüft im VW-Skandal Rückforderung der Abwrackprämie

Sachverhalt müsse allerdings zuerst restlos aufgeklärt werden.

Wolfsburg – Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) will eine Rückforderung der sogenannten Abwrackprämie für VW-Fahrzeuge, die mit manipulierten Dieselmotoren auf den Markt gekommen sind, prüfen. Zunächst müssten jedoch weitere Untersuchungsergebnisse zum Skandal vorliegen, berichtet „Manager Magazin Online“ unter Berufung auf das Bafa: „Bevor die Frage beantwortet werden kann, ob die früher gewährte Umweltprämie für VW-Dieselfahrzeuge möglicherweise zu Unrecht gewährt wurde, muss zunächst der Sachverhalt restlos aufgeklärt und rechtlich bewertet worden sein.“

In den Jahren 2009 und 2010 hatte der deutsche Staat den Kauf eines Neuwagens, der die Abgasnorm Euro 4 erfüllte, mit 2.500 Euro bezuschusst, wenn im Gegenzug ein Altfahrzeug eingetauscht wurde. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht davon aus, dass viele VW-Dieselfahrzeuge diese Norm nur dank der manipulierten Software erfüllten. Der Zuschuss sei daher zu Unrecht ergangen.

Wie viele VW-Dieselfahrzeuge mit möglicherweise manipulieren Motoren bezuschusst wurden, ist allerdings unklar.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bericht-behoerde-prueft-im-vw-skandal-rueckforderung-der-abwrackpraemie-89562.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen