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02.08.2015

Auslandsmärkte Zwiebackhersteller Brandt expandiert nach Frankreich

„Das Unternehmen steht nicht zur Disposition.“

Berlin – Der Zwieback-Hersteller „Brandt“ wagt sich erstmals gezielt auf Auslandsmärkte. Man werde in einem ersten Schritt in den französischen Markt einsteigen, kündigte Geschäftsführer Christopher Ferkinghoff gegenüber der „Welt am Sonntag“ an.

Das Unternehmen werde zudem seine Diversifizierung in neue Produktvarianten verstärken, wie Zwieback mit Schokolade- oder Kokosauflagen.

Die Traditionsfirma, die auch Knäckebrot und Schokoladen-Produkte herstellt, setzt rund 175 Millionen Euro um. Den Werbeaufwand bezifferte die Firma auf jährlich rund fünf Millionen Euro.

Die Gründerfamilie halte an dem Unternehmen mit 770 Beschäftigten fest, unterstrich Mehrheitseigner Carl-Jürgen Brandt. Auch seine beiden Söhne seien seit Kurzem beteiligt und sollten in dritter Generation die Verantwortung übernehmen.

„Das Unternehmen steht nicht zur Disposition“, sagte der 69-jährige Großbäcker. Trotz eines weiteren Wachstums des Gesamtgeschäfts schrumpfe der Erlös mit dem seit 1912 hergestellten klassischen Zwieback um etwa zwei Prozent jährlich, so Ferkinghoff.

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