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Andreas Meyer-Lauber

© Stefan Didam - Schmallenberg / CC BY-SA 3.0

22.01.2015

DGB „500.000 neue Jobs in NRW bis 2020 möglich“

DGB-Chef fordert mehr Geld für Infrastrukturprojekte.

Düsseldorf – Der Deutsche Gewerkschaftsbund in NRW sieht gute Chancen für einen deutlichen Jobaufbau im bevölkerungsreichsten Bundesland in den kommenden fünf Jahren.

„Wenn Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Gewerkschaften sich jetzt ernsthaft zusammensetzen und an einem Strang ziehen, können bis 2020 insgesamt 500.000 neue qualifizierte Jobs in NRW entstehen“, sagte der DGB-Chef von NRW, Andreas Meyer-Lauber, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Wir werben für massive öffentliche und private Investitionen, um mehr gute Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, Minijobber, Migranten und Frauen zu schaffen. Damit könnten wir das soziale Auseinanderdriften ganzer Regionen stoppen“, so Meyer-Lauber.

Der DGB-Chef forderte vor allem mehr Geld für Infrastrukturprojekte: „Unsere Infrastruktur stammt noch aus den 70er Jahren. Zahlen wir nicht schnell für den Erhalt von Straßen, Wasserwegen, Eisenbahnstrecken und Pipelines, droht der Kollaps.“

Rot-Grün in NRW solle sich noch stärker dafür einsetzen, dass Bundesmittel in die NRW-Infrastruktur fließen: „Abgesehen davon, dass die Bayern so schlau waren, schon vor Jahren ein Gros der Straßen in Bundesstraßen umzuwidmen, muss deren hartnäckige Lobby in Berlin gebrochen werden“, sagte Meyer-Lauber.

Der Gewerkschaftsdachverband will am kommenden Montag sein „Memorandum NRW 2020“ der Öffentlichkeit vorstellen. Gestützt wird die Initiative von allen DGB-Gewerkschaften in NRW und Vertretern der Wissenschaft.

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