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Fans im Fußballstadion

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04.08.2013

Hitzfeld Fußballbegeisterung gesellschaftliches Phänomen

Wenn er sich mit Leuten unterhalte, ginge es immer um Fußball.

Zürich – Nach Ansicht von Trainer-Altmeister Ottmar Hitzfeld ist die Begeisterung für Fußball inzwischen ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. „Wer nicht viel über Fußball weiß, der fühlt sich fast schon von der Gesellschaft ausgeschlossen“, sagte der 64-Jährige in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Wenn er sich mit Leuten unterhalte, ginge es immer um Fußball. „Das sind die Themen, die die Leute interessieren – und das quer durch alle Schichten. Andere gesellschaftliche Themen kommen nur am Rande vor“, so Hitzfeld. Fußball sei eine Analogie des Lebens. „Niederlagen erleiden und wieder aufstehen. Zugegeben, das ist eine harte Lebensschule“, sagte der erfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten. „Für viele Fans ist der Fußball Religion.“

Rosige Zukunft für den FC Bayern München

Für seinen alten Verein FC Bayern sieht Hitzfeld eine rosige Zukunft: „Die Bayern waren schon in der vergangenen Champions-League-Saison das Maß aller Dinge“, sagte der Übungsleiter. Das Team mit Spielern wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Arjen Robben, Franck Ribéry und Manuel Neuer sei die beste Club-Mannschaft der Welt und werde es erst einmal bleiben. „Daran habe ich nicht die geringsten Zweifel“, so Hitzfeld.

Die Chance, dass der Verein an die glorreichen 1970er-Jahre anknüpfen werde, stünden besser denn je. Einzig Borussia Dortmund werde in den kommenden Jahren mit dem deutschen Rekordmeister mithalten können.

Die Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Bayern und Dortmund und den anderen 16 Vereinen werde weiter auseinanderdriften. „Das Duo wird die Liga in den nächsten fünf, sechs Jahren dominieren“, sagte er „Focus“. Hitzfeld trainiert seit 2008 die Schweizer Nationalmannschaft und arbeitet als TV-Experte bei Sky.

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