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Fußball

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23.03.2014

1. Bundesliga Eberl sieht Finanzinvestoren im Fußball skeptisch

Eine Partnerschaft im Fußball dürfe nicht nur auf Rendite ausgelegt sein.

Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl lehnt den Einstieg eines Finanzinvestors bei seinem Klub ab. „Finanzinvestoren bei Fußballvereinen sehe ich skeptisch“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Eine Partnerschaft im Fußball kann und darf nicht nur auf Rendite ausgelegt sein. Denn bei einer sportlichen Talfahrt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein renditeorientierter Investor einem Verein den Todesstoß versetzen kann.“

Strategische Partnerschaften, wie zum Beispiel bei Bayern München und der Allianz, seien dagegen etwas anderes. Dass die Bayern durch den 110-Millionen-Euro-Deal mit dem Versicherungskonzern ihre ohnehin schon große Dominanz weiter ausbauen werden, glaubt Eberl allerdings nicht. „Es gab in den letzten zehn Jahren viele verschiedene Meister in der Bundesliga. Und das wird so bleiben.“

Bayern sei derzeit zwar das Maß aller Dinge, aber auch denen könne man Paroli bieten. „Irgendwann lässt diese absolute Gier nach. Das sieht man aktuell in Ansätzen beim FC Barcelona.“ Er denke daher nicht, „dass die Bayern fünfmal in Folge Meister werden“. Zumal er nach dem Fall Hoeneß noch Probleme auf den Deutschen Meister zukommen sieht.

Uli Hoeneß ist unbestritten eine unglaublich wichtige Person für Bayern München. Er hat den Klub in seiner langen Amtszeit überragend aufgestellt. Ich glaube, kurzfristig wird sein Ausscheiden keine gravierenden Auswirkungen auf den Verein haben, aber es ist auch unzweifelhaft so, dass es für die Bayern eine enorme Herausforderung sein wird, eine Persönlichkeit wie Uli Hoeneß durch eine oder mehrere Personen adäquat zu ersetzen. Und zwar in sportlicher wie in wirtschaftlicher Hinsicht.“

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