Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Aufschrift "Kein Mensch ist illegal"

© über dts Nachrichtenagentur

12.04.2015

Umfrage 26 Prozent würden privat Flüchtlinge aufnehmen

69 Prozent lehnten dies ab.

Berlin – Jeder vierte Deutsche würde privat Flüchtlinge aufnehmen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für „Bild am Sonntag“. Danach sind 26 Prozent und sogar 33 Prozent der Ostdeutschen bereit, Hilfesuchende in der eigenen Wohnung einzuquartieren. 69 Prozent lehnten dies ab.

76 Prozent (84 Prozent im Osten) geben an, kein Problem damit zu haben, wenn in ihrer unmittelbaren Umgebung ein Flüchtlingsheim entstünde. Für 18 Prozent wäre dies problematisch. Grundsätzlich sind 42 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass Deutschland künftig so viele Flüchtlinge aufnehmen sollte, wie derzeit. 21 Prozent wollen mehr Hilfesuchende ins Land lassen, 20 Prozent weniger.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt, der früher selbst Flüchtlinge bei sich aufgenommen hat, appellierte an seine Landsleute, es ihm gleichzutun: „Wenn sich nur 0,5 Prozent aller Deutschen freiwillig dazu bereit erklären würden, gäbe es mit der Unterbringung keine Probleme.“

Emnid befragte am vergangenen Donnerstag 501 Personen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-26-prozent-der-deutschen-wuerden-privat-fluechtlinge-aufnehmen-81933.html

Weitere Nachrichten

Nazi Rechtsradikaler

© ginasanders / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht Rechte Gewalt bleibt auf hohem Niveau

Rechte Gewalttäter schlagen nach Informationen des Tagesspiegels (Montagausgabe) unvermindert zu. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr nach ...

Polizei

© ank / newsburger.de

Neuer Eigentümer „Horror-Haus“ von Höxter ist verkauft

Das "Horror-Haus" von Höxter-Bosseborn hat einen neuen Eigentümer. Ein Handwerker aus der näheren Umgebung habe die Immobilie für einen vierstelligen Preis ...

Thomas Kutschaty SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

NRW-Justizminister Toiletten-Putzen und Stadion-Verbote zur Ahndung von Straftaten

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat eine deutliche Ausweitung der Möglichkeiten zur Ahndung von Straftaten gefordert. "Ich würde mir wünschen, ...

Weitere Schlagzeilen