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Lukas Podolski

© dapd

16.02.2013

FC Arsenal Lukas Podolski fühlt sich in London pudelwohl

Wechsel nach England „bis heute keine einzige Sekunde bereut.“

Berlin – Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski fühlt sich wohl in seiner neuen Wahlheimat London. Seinen Wechsel nach England habe er „bis heute keine einzige Sekunde bereut“, sagte der 27-Jährige der „Welt am Sonntag“. „Einige haben mir den Schritt nach London zugetraut, andere nicht. Wenn man immer nur auf negative Nebengeräusche achtet, kann man die Schuhe gleich an den Nagel hängen“, fügte er hinzu.

Podolski war zu Saisonbeginn von seinem Heimatverein, dem 1. FC Köln, in die Premier League zum FC Arsenal gewechselt. Am kommenden Dienstag trifft er in der Champions League auf seinen Ex-Club Bayern München. Obwohl Lukas Podolski die Favoritenrolle beim FC Bayern sieht, hat sich der deutsche Nationalspieler vom FC Arsenal vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ zuversichtlich gezeigt.

„Mit Sicherheit ist das ein ganz schweres Los. Aber wir haben zwei Spiele, in denen für uns alles möglich ist“, sagte der 27-Jährige. „Die Bayern sind sicherlich Favorit. Aber noch mal: Es gibt zwei Spiele, in denen auch wir die Chance haben, eine Runde weiterzukommen. Sie können davon ausgehen, dass wir nicht abwarten, was die Bayern machen. Wir haben die Qualität, uns gegen sie zu behaupten.“

Entspannt reagierte der 107-malige Nationalspieler auf die Kritik, die es zuletzt an ihm gegeben hat: „Damit kann ich umgehen. Es ist doch immer das Gleiche und typisch, dass man die negativen Dinge lieberthematisiert als die positiven. Ich bin selbstkritisch genug und weiß, dass ich nicht immer alles perfekt mache. Aber ich bin jetzt fast zehn Jahre beim DFB und habe über 100 Länderspiele bestritten. Ich weiß also, wie das Geschäft läuft. Wirst du ausgewechselt, bist du als Spieler plötzlich der, der unter Druck steht und um seinen Platz fürchten muss. Ganz ehrlich: Damit kann ich leben. Das ist der Fußball, das ist der Sport, wie ich ihn nicht anders kenne.“

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