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Hülkenberg bei Testfahrten schneller als Vettel

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22.02.2012

Formel 1 Hülkenberg bei Testfahrten schneller als Vettel

Erneute Probleme stoppen Mercedes – Vettel: Vergleich mit der Konkurrenz immer noch schwer.

Barcelona – Als Nico Hülkenberg und Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel am Mittwoch ihre letzten Runden drehten, war der Arbeitstag für Nico Rosberg schon beendet. Denn während Hülkenberg und Vettel offenbar schon bei den Testfahrten in Barcelona in WM-Form sind, stehen die Tests auf dem Circuit de Catalunya für Mercedes unter keinem guten Stern. Force-India-Pilot Hülkenberg fuhr am zweiten Tag Bestzeit und war damit schneller als Vettel, der im Red Bull hinter dem Mexikaner Sergio Perez im Sauber Dritter wurde. Der Mercedes hingegen stand schon wie am Vortag fast den ganzen Nachmittag in der Box.

Noch zwei Testtage für Vettel

Vettel zeigte sich mit der Performance seines Red Bull zwar zufrieden. Viele Möglichkeiten, das neue Auto zu testen, hat er allerdings nicht mehr. „Jeder Tag zählt. Man hat nur sechs Tage, vier davon sind rum“, sagte Vettel, für den die zweiten Testfahrten in Barcelona beendet sind. Teamkollege Mark Webber (Australien) wird an den beiden verbleibenden Tagen den Red Bull fahren, ehe Vettel bei den abschließenden Tests ebenfalls in Barcelona vom 1. bis 4. März noch zweimal ans Steuer darf.

Bis dahin sollen auch die „zwei bis drei Probleme, die wir hatten“, behoben sein. Am Vormittag hatte der 24-Jährige zwei Stunden in der Box warten müssen. Da sei es wichtig, dass man schnell herausfinde, warum, damit es nicht mehr vorkomme, sagte Vettel. Ein Vergleich mit der Konkurrenz sei aber immer noch schwer.

Gut in Fahrt ist Hülkenberg. Der 24-Jährige, der nach einem Jahr als Testfahrer in diesem Jahr sein Comeback gibt, hatte bereits zum Auftakt der zweiten Testsession in Barcelona hinter Vettel die zweitbeste Zeit erzielt. „Das Auto ließ sich heute wieder sehr gut fahren“, sagte Hülkenberg, der an den beiden verbleibenden Testtagen Teamkollege Paul di Resta Platz machen muss.

Ölleck macht Silberpfeil zu schaffen

Mercedes hingegen konnte mit dem neuen Silberpfeil bislang noch nicht glänzen. Nach Hydraulikproblemen am Vortag blieb das neue Dienstauto von Rekordweltmeister Michael Schumacher und seinem Teamkollegen Nico Rosberg auch am Mittwochnachmittag wegen eines Öllecks am Getriebe fast die ganze Zeit in der Box. Rosberg kam so nur auf 82 Runden und schaffte die siebtbeste Zeit.

Für den 26-Jährigen war die Zwangspause aber kein Problem. „Ich mache mir keine Sorgen, was die Zuverlässigkeit des Autos angeht“, sagte Rosberg. Das Auto habe sich generell gut angefühlt. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Rosberg, der am Freitag wieder im Cockpit des neuen Silberpfeils sitzen wird. Am Donnerstag ist zunächst wieder Michael Schumacher an der Reihe.

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