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Karl-Heinz Rummenigge

© Harald Bischoff / CC BY-SA 3.0

04.02.2014

Verstöße gegen "Financial Fair Play" Rummenigge erwartet hartes Durchgreifen

„Es ist ein Muss, dass die Uefa Financial Fair Play seriös einführt.“

Düsseldorf – Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, erwartet vom europäischen Fußballverband Uefa ein strenges Vorgehen bei Verstößen gegen das „Financial Fair Play“ (FFP). „Die Uefa wird es sich sicher nicht gefallen lassen, wenn Clubs die Kriterien nicht erfüllen“, erklärte Rummenigge, der auch als Vorsitzender der European Club Association fungiert, am Dienstag auf dem SpoBiS, Europas größtem Sportbusiness-Kongress.

Der Bayern-Chef betrachte FFP zudem nicht als Malus, sondern als „große Chance“ für die europäischen Fußballvereine. Angesichts von Erhebungen, wonach 63 Prozent der Vereine im europäischen Profifußball rote Zahlen schrieben, sei die verbindliche Umsetzung des Regelwerks, mit dem der europäische Fußballverband die Lizenzierung für seine Klubwettbewerbe reglementiert, äußerst wichtig: „Es ist ein Muss, dass die Uefa Financial Fair Play zum 1. Juli seriös einführt“, sagte Rummenigge.

Die deutsche Bundesliga sehe er bei der Umsetzung von FFP auf einem guten Weg, da hier bereits ein funktionierendes Modell gefunden worden sei, fügte Rummenigge hinzu. „Wir haben so viel Solidarität wie in keiner anderen Liga in Europa.“

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