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Andrs Schiff tritt nicht mehr in seinem Heimatland Ungarn auf

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14.01.2012

Schiff Andrs Schiff tritt nicht mehr in seinem Heimatland Ungarn auf

Im Internet sei er als “Saujude” beschimpft worden.

Berlin – Der Pianist Andrs Schiff meidet sein Heimatland Ungarn. “Vor etwa einem Jahr habe ich in der ‘Washington Post’ einen Leserbrief veröffentlicht, in dem ich die leise Frage stellte, ob Ungarn, das damals die EU-Präsidentschaft innehatte, reif für diese Aufgabe ist”, sagte er dem Berliner “Tagesspiegel” (Samstagausgabe). Die Gewalt gegenüber den Roma, der Antisemitismus, der Nationalismus der Regierung – das alles sei “nicht besonders europäisch”.

Der Brief habe in Ungarn Stürme der Entrüstung ausgelöst. In einer der Regierung wohlgesinnten Zeitung seien abstoßende Dinge über ihn geschrieben worden, im Internet sei er als “Saujude” beschimpft worden. Danach habe er alle Konzerte in Ungarn abgesagt, sagte der 58-Jährige.

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