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Norbert Lammert

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18.09.2013

Zweitstimmenkampagnen Lammert warnt vor Bevormundung der Wähler

Stimmen seien nicht über Appelle zu gewinnen.

Berlin – Angesicht der Zweitstimmenkampagnen der Parteien hat Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vor einer Bevormundung der Wähler gewarnt. Lammert sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe), zu gewinnen seien die Stimmen nicht über Appelle, sondern nur über Inhalte und Personen.

„Die Wählerinnen und Wähler lassen sich in der Regel gerne informieren, aber nicht bevormunden“, so der Bundestagspräsident.

Mit Blick auf Wahlkreis-Absprachen zwischen CDU und FDP ergänzte Lammert, die Parteien und ihre Kandidaten würden sich um Erst- wie Zweitstimmen der Wahlberechtigten bewerben. „Sie gehören ihnen nicht, also können sie von ihnen auch weder verschenkt noch verliehen oder getauscht werden.“

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