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Zweiter Sieg für Mitt Romney im Vorwahlrennen

© Dwight Burdette, Lizenz: dts-news.de/cc-by

11.01.2012

USA Zweiter Sieg für Mitt Romney im Vorwahlrennen

Manchester – Mitt Romney hat auch die zweite der Vorwahlen in New Hampshire für sich entschieden.

Nach Auszählung von mehr als 85 Prozent der Stimmen liegt Romney mit 39 Prozent in Führung und lässt seine Konkurrenten mit erheblichen Abstand hinter sich. Der Kongressabgeordnete Ron Paul liegt mit rund 23 Prozent auf dem zweiten Platz. Gefolgt von Jon Huntsman, der Ex-Gouverneur von Utah, mit 17 Prozent. Newt Gingrich kam auf zehn und Rick Santorum auf nur neun Prozent.

In einer ersten Stellungnahme attackierte der frische Sieger US-Präsident Barack Obama scharf: „Dem Präsidenten sind die Ideen schon ausgegangen, jetzt gehen ihm auch noch die Ausreden aus“, sagte er vor einer jubelnden Menge mit Blick auf Obamas Wirtschaftspolitik. „Ich stehe bereit, uns auf einen anderen Weg zu führen“, so Romney.

Als ehemaliger Gouverneur des benachbarten Massachusetts war New Hampshire für den 64-Jährigen nach Ansicht von Beobachtern ein Heimspiel. So besitzt er in dem Staat auch ein Ferienhaus.

Die nächste Runde der Vorwahlen ist im konservativen South Carolina am 21. Januar, wo es für ihn schwieriger werden dürfte: Vor allem die streng religiösen Christen an der Basis lehnen den Mormonen ab.

Romney appellierte an die Wähler in South Carolina, „sich den Bürgern New Hampshires anzuschließen“.

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