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12.12.2009

Zweifel an Gründen für Entlassung von Schneiderhan und Wichert aufgetaucht

Berlin – An der Darstellung des Bundesverteidigungsministeriums über die Hintergründe der Entlassung von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert sind offenbar Zweifel aufgetaucht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf das Umfeld der beiden Spitzenbeamten. Demnach hätten sie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, anders als es das Ministerium darstellt, am 25. November korrekt und vollständig informiert. Auf die Frage, ob es neben dem Nato-Bericht noch weitere Berichte gebe, hätten sie sofort vier Berichte aufgezählt. Diese Darstellung widerspreche der Version, die aus dem Ministerium über das Gespräch verbreitet wird. Demnach hätten Schneiderhan und Wichert die Existenz weiterer Berichte auf Nachfrage Guttenbergs zunächst mehrfach geleugnet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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