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Zweifel am Sinn deutscher Solar-Fertigung

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22.04.2012

Ex-Netzagentur-Präsident Zweifel am Sinn deutscher Solar-Fertigung

Kurth: „Apple etwa lässt seine Geräte auch in China zusammenbauen“.

Berlin – Der langjährige Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, glaubt nicht, dass es wirtschaftlich noch Sinn hat, Solarmodule in Deutschland zu fertigen. „Die Produktion eines Solarpanels ist technologisch sicher nicht komplexer als die eines iPads oder eines Flachbildschirms“, sagte Kurth dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe).

In anderen Branchen habe man bereits gelernt, mit China arbeitsteilig zu kooperieren. „Apple etwa lässt seine Geräte auch in China zusammenbauen und behält die Wertschöpfung dennoch in den USA“, sagte Kurth, der bis Februar Chef der Bundesnetzagentur war. In dieser Funktion hatte ihn die Bundesregierung auch mit der Koordinierung der Energiewende beauftragt.

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