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Ausverkauf bei Schlecker-Tochter "Ihr Platz"

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21.01.2013

Studie Zwei Drittel aller Schlecker-Filialen stehen leer

„Das Beispiel Schlecker zeigt, dass ein Erneuerungsprozess länger dauert.“

Berlin – Ein Jahr nach der Insolvenz der Drogeriemarkt-Kette Schlecker stehen etwa 3.700 der zuletzt 5.500 deutschen Filialen des Unternehmens leer. Das geht aus einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) für „Handelsblatt-Online“ hervor. Die Hochrechnung basiert dabei auf Informationen zu mehr als 500 Filialen, die „Handelsblatt“-Online-Leser gesammelt haben. Schlecker hatte am 23. Januar 2012 Insolvenz angemeldet.

„Das Beispiel Schlecker zeigt, dass ein Erneuerungsprozess länger dauert, als es in der Ökonomie oft angenommen wird“, sagt Michael Voigtländer, Immobilien-Experte des IW Köln. Für die Analyse verglich der Ökonom die Lage der Filialen mit Daten zur wirtschaftlichen Situation der einzelnen Gemeinden wie der Arbeitslosigkeit und der Bevölkerungsentwicklung.

„Schlecker-Filialen in belebteren Einkaufsstraßen konnten leichter wiedervermietet werden“, so Voigtländers Urteil. Allerdings hänge auch viel von den individuellen Merkmalen der Läden ab. Viele Vermieter etwa berichten, dass die oft nur 200 Quadratmeter großen Drogerie-Filialen für andere Ketten schlicht zu klein und damit unattraktiv seien.

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