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09.03.2015

Zuwanderung Statistisches Bundesamt will mehr Daten von Migranten erheben

Viele Fragen seien derzeit unbeantwortet.

Berlin – Nach Ansicht des Präsidenten des Statistischen Bundesamts, Roderich Egeler, liegen seiner Behörde zu wenig Daten über Migranten vor: Man müsse mehr über diese „wichtiger werdende Bevölkerungsgruppe dieses Landes erfahren“, sagte Egeler im Interview mit der „Welt“.

„Ich hätte gern mehr amtliche Informationen über die soziale Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft“, so Egeler weiter.

Viele Fragen seien derzeit unbeantwortet: „Ab welcher Generation von Zuwanderern wird zu Hause in den Familien deutsch gesprochen? Ab welcher Generation ist die Bindung zum einstigen Heimatland aufgelöst“, fragte der Behördenchef. Auch wolle er wissen, wann bei den Menschen mit Migrationshintergrund das gesellschaftliche Engagement in Sportvereinen oder anderen sozialen Bereichen beginnt.

Egeler erklärte seinen Vorstoß damit, dass das Thema Migranten für die Politik immer bedeutsamer werde. „Wir erleben einen Zuwachs an Zuwanderung. Je mehr Wissen wir über Migranten haben, desto besser kann die Politik daraus ihr Handeln ableiten.“

Der Präsident des Statistischen Bundesamts schlug vor, beim jährlichen Mikrozensus künftig „ganz konkret Fragen an Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund zu richten“.

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