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Ban Ki Moon

© Tobias Kleinschmidt - securityconference.de / CC BY 3.0 DE

28.10.2009

Zusammenfassung Über 100 Tote bei Anschlägen in Pakistan und Afghanistan

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon reagierte schockiert.

Peschawar/Kabul – Bei zwei Anschlägen in Pakistan und Afghanistan sind heute über 100 Menschen ums Leben gekommen. In der pakistanischen Stadt Peschawar starben mindestens 90 Menschen und rund 200 weitere wurden verletzt als Attentäter rund 100 Kilogramm Sprengstoff in einem Auto zündeten.

Die Explosion ereignete sich in einer Geschäftsstraße an einem Markt und brachte ein zweistöckiges Haus zum Einsturz. In mehreren Geschäften ist zudem Feuer ausgebrochen. Unter den Opfern befinden sich nach Aussagen von einem Helfer vor allem Frauen und Kinder.

Infolge des Anschlags wurden überall in Pakistan die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Der leitende Polizeikommissar von Peschawar betonte aber die Polizei könne nicht überall sein. Deshalb solle jetzt versucht werden, die Öffentlichkeit zur Sicherheitsverbesserung mit einzubinden.

Nur kurz vor dem Anschlag war US-Außenministerin Hilary Clinton in der Hauptstadt Islamabad, um der pakistanischen Regierung weitere Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zuzusichern. Pakistan wird als ein bedeutender Verbündeter der Vereinigten Staaten im Kampf gegen den Terrorismus gesehen.

Ein weiterer Anschlag auf ein Gästehaus der Vereinten Nationen (UN) in der afghanischen Hauptstadt Kabul forderte heute mindestens elf Todesopfer. Mehrere Attentäter hatten das Haus am Morgen gestürmt und sich ein fast zweistündiges Feuergefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Bei dem Angriff kamen fünf ausländische Mitarbeiter, zwei afghanische Sicherheitskräfte, ein Zivilist sowie die drei Attentäter ums Leben.

Die Extremisten begannen mit der heutigen Aktion nach eigenen Angaben ihren Kampf gegen die Stichwahl zur afghanischen Präsidentschaft am 7. November. Die UN unterstützt Afghanistan bei der Organisation der Stichwahl, weshalb die Terroristen diese gezielt angriffen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (Foto) reagierte schockiert und verurteilte die Angriffe „in schärfster Form“. Er betonte aber, dass sich die UN nicht von ihrer „noblen Aufgabe“ abbringen lasse. Präsident Hamid Karsai befahl den Sicherheitskräften, den Schutz ausländischer Einrichtungen zu verschärfen.

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