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11.03.2011

Zusammenfassung Schweres Erdbeben verwüstet Japan

Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar.

Tokio – Eine gewaltiges Erdbeben hat am Freitag den Nordosten Japans verwüstet und mehrere Tsunamis ausgelöst. Japanische Medien berichten von bislang mindestens 29 Toten. Die Zahl der Opfer dürfte allerdings weiter steigen, das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Nach dem Beben brach im Atomkraftwerk Onagawa an einem Turbinengebäude ein Feuer aus. Wie der Anlagen-Betreiber Tohoku Electric Power mitteilte, seien diese Teile aber vom Reaktordruckbehälter räumlich getrennt.

Der japanische Rundfunksender NHK zeigte nach dem Beben Bilder von einem Zehn-Meter-Tsunami, der den Hafen von Sendai im Norden der Insel Honshu traf. Dabei war zu sehen, wie Autos, Boote und ganze Gebäude weggespült wurden. Das US-Tsunami-Warnzentrum gab Warnungen für praktisch alle Küstengebiete am Pazifik aus.

Geologen der US-Erdbebenwarte USGS gaben für das Erdbeben einen Wert von 8,9 auf der Magnituden-Skala an. Das Beben, das als das schwerste in Japan seit 140 Jahren gilt, ereignete sich um 14:46 Uhr Ortszeit (6:46 Uhr MEZ) vor der Ostküste Japans, zirka 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai. Dem Erdstoß folgten mehrere Nachbeben.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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