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Lokführer unterhalten sich am Gleis

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18.11.2014

Zusammenarbeit in Tarifrunde EVG-Chef stellt GDL Bedingungen

„Wir können aber die Bahn und auch die GDL nicht dazu zwingen.“

Berlin – Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, hat Vorbedingungen für eine Zusammenarbeit mit der konkurrierenden Gewerkschaft GDL in der laufenden Tarifrunde gestellt. Man werde die gemeinsamen Gespräche abbrechen, wenn die GDL nicht bereit sei, einheitliche Tarifverträge zu akzeptieren, kündigte Kirchner am Dienstag im rbb-Inforadio an.

„Es macht keinen Sinn, sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen und von vorneherein zu sagen, am Ende kommt was unterschiedliches raus. Dann muss die GDL auch mit der Bahn ihre Verhandlungen alleine fortsetzen.“

Kirchner bekräftigte, die EVG bestehe darauf, dass es bei der Bahn für die gleiche Tätigkeit auch weiterhin gleiche Tarifverträge gebe. Deswegen werde man der GDL vorschlagen, Tarifgespräche nach dem Prinzip zu führen, dass derjenige, der für eine Berufsgruppe die Mehrheit hat, dann auch die Federführung bei den Verhandlungen übernimmt.

„Wir können aber die Bahn und auch die GDL nicht dazu zwingen. Sie sind letztendlich eigenständig und müssen das auch dann selber verantworten. Wenn man jetzt will, dass wir mit an den Verhandlungstisch kommen, mit GDL und Bahn gemeinsam verhandeln, dann muss aber auch klar sein, dass wir am Ende ein gemeinsames Ergebnis haben.“

Sollte die GDL diese Bedingung nicht akzeptieren, werde die EVG die Tarifverhandlungen mit der Bahn am Freitag alleine fortsetzen, betonte Kirchner.

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