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Zurückhaltung bei Berichten über Verdächtige

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03.04.2012

Presserat Zurückhaltung bei Berichten über Verdächtige

„Es darf keinen Wettbewerb mit dem Internet geben“.

Frankfurt/Main – Angesichts der Berichterstattung über den Mädchenmord in Emden mahnt der Deutschen Presserat die Medien zur Zurückhaltung. Die Sprecherin des Selbstkontrollgremiums, Ursula Ernst, forderte, Vorverurteilungen zu vermeiden und ethische Regeln zu wahren. „Es darf keinen Wettbewerb mit dem Internet geben, wenn es um die Unterbietung ethischer Maßstäbe geht“, sagte Ernst der „Frankfurter Rundschau“ laut Vorabbericht.

Ernst mahnte, selbst wenn im Internet oder durch die Polizei Klarnamen verbreitet werden, müsse sich die Presse weiterhin an ihre eigenen ethischen Regeln halten. Dazu zähle die Anonymisierung von Tatverdächtigen.

Im Emdener Fall war Kritik sowohl an Boulevardmedien, als auch den Ermittlern laut geworden, weil sie einen zu unrecht Verdächtigten zu stark in die Öffentlichkeit gestellt hätten.

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