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Opel

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21.05.2012

Opel Zukunft von Bochumer Werk weiter ungewiss

„Wir werden zu diesem Vertrag stehen.“

Bochum – Die Zukunft des Opel-Werks in Bochum bleibt vorerst weiter ungewiss. „Es gibt keine Entscheidung zu Bochum nach 2014“, sagte Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke am Montag auf einer Betriebsversammlung und verwies dabei auf die bis 2014 geltenden Verträge zur Standortsicherung. „Wir werden zu diesem Vertrag stehen“, betonte Stracke. Langfristig müsse das Unternehmen jedoch wirtschaftlich auf sichere Beine gestellt werden, um Arbeitsplätze zu sichern, deutete er für die Zeit danach mögliche Umstrukturierungen an.

Über die Zukunft der europäischen Opel-Werke wolle man sich aber erst am 28. Juni verständigen. Da solle dem Aufsichtsrat ein Unternehmensplan mit einem Gesamtkonzept für Europa vorgelegt werden. Pläne, wonach die Produktion des „Zafira“-Modells nach Rüsselsheim verlegt werden solle, seien Stracke nicht bekannt. Dies sind jedoch die Befürchtungen des Betriebsrates, da Rüsselsheim die Herstellung des „Astra“ an die Standorte in England und Polen abgeben muss.

NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft forderte auf der Betriebsversammlung ein klares Bekenntnis zu Opel Bochum. „Wir wollen, dass endlich das Totenglöckchen vergraben wird“, so Kraft in ihrer Rede. Es erzeuge viel Frust und Hoffnungslosigkeit, wenn ein Werk immer wieder totgeredet werde.

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