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25.08.2009

Zenon: Sicherheitsrisiken beim Schreddern von Festplatten

Willstätt – Bei unsachgemäßer Entsorgung sind alte und defekte Festplatten ein Risiko für die Datensicherheit. Doch aktuelle Empfehlungen für die Vernichtung von Datenträgern sind nicht an technische Entwicklungen angepasst. Degausser – magnetische Löschgeräte – minimieren die Gefahr des Datenmissbrauchs. Ihr Einsatz ist schon für kleinere Unternehmen praktikabel.

Sensible Daten müssen über die Lebensdauer des Datenträgers hinaus geschützt werden. Doch viele Behörden und Unternehmen vertrauen bei der Entsorgung auf Verfahren, die dem Stand der Technik nicht entsprechen. So birgt selbst das Schreddern von Festplatten die Gefahr des Datenmissbrauchs. Nicht nur die Logistik – Zwischenlagerung, Transportwege – ist dabei ein Risiko. Heute können bereits von 0,5 mm großen Festplatten-Fragmenten sinnvolle Daten rekonstruiert werden.

Degausser, mit Magnetkraft operierende Löschgeräte, sind eine Alternative zum unsicheren Schreddern oder ergänzen es. Die Zenon GmbH vertreibt Degausser, unter anderem das weltweit leitungsstärkste Gerät LM-4. Geschäftsführer Gérard Laubacher: „Mit zunehmender Speicherkapazität der Festplatten ändern sich magnetische Beschichtung und Aufzeichnungsverfahren. Die Leistung von Degaussern sollte darauf abgestimmt sein. Ist das der Fall, verschwinden Daten wunschgemäß auf Nimmerwiedersehen. So können sensible Daten gelöscht werden, bevor Festplatten oder Bänder das Unternehmen verlassen. Die Partikelgröße beim Schreddern ist dann gar kein Problem mehr.“

Die von Zenon angebotenen Degausser haben Leistungsreserven für die nächsten Jahre. Da die meisten Modelle mit Permanentmagneten arbeiten, ist kein besonders gesicherter Stromanschluss notwenig. Sie überhitzen nicht, können überall aufgestellt werden, Bedienungsfehler sind ausgeschlossen. Separate Prüfgeräte – Fieldchecker – bieten zusätzliche Sicherheit: damit kann man jederzeit überprüfen, ob ein Degausser korrekt arbeitet. Degaussen funktioniert selbst bei funktionsuntüchtigen Datenträgern. Es ist die einzige Möglichkeit, die Daten defekter Festplatten sicher zu löschen – etwa vor einer Garantie-Retoure.

Die Geräte aus dem Zenon-Programm gehören zu den ersten, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gelistet wurden. In den USA ist Degaussen für die Vernichtung von Daten mit Geheimschutz vorgeschrieben, Schreddern oder Datenlöschung per Software untersagt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es derzeit keine entsprechende Regelung.

Über Zenon:

Die Zenon GmbH wurde 1972 in Frankreich und 1975 in Deutschland gegründet. Zenon ist Spezialist für Geräte rund um optische und magnetische Datenträger. Seit 2004 ist Zenon der europäischen Vertriebspartner der US-Firma Data Security Inc., die Degausser für höchste Sicherheitsanforderungen herstellen. Zu den Kunden von Zenon gehören Ministerien, Behörden, Polizei- und Militärdienststellen, Universitäten, Kliniken, Banken sowie kleine und größere Unternehmen.

www.datenloeschgeraete.de

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