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17.09.2010

Zeitung RWE droht Ergebniseinbruch von 1,5 Milliarden Euro

Essen – Der Stromkonzern RWE wird im kommenden Jahr seine Ergebnisprognosen angeblich deutlich nach unten reduzieren müssen. Wie Zeitungen der „WAZ“-Gruppe berichten, seien die Ursache dafür dauerhaft niedrigere Stromerlöse, sowie neue Belastungen aus dem Atomkompromiss mit der Bundesregierung. Insgesamt rechne das Unternehmen derzeit mit einer Verringerung der Gewinne in 2011 um etwa 1,5 Milliarden Euro, hieß es aus dem Umfeld des RWE-Vorstandes.

Ein Sprecher des RWE wollte die Zahlen nicht kommentieren, sagte aber, die Mittelfristplanung werde derzeit „aktualisiert“. Dieser Prozess sei noch nicht abgeschlossen. Erst im Februar werde die nächste Prognose vorgestellt. Weiter hieß es, im laufenden Jahr sei noch einmal mit einen stabilen Gewinnzuwachs zu rechnen.

Als wesentliche Gründe für den erwarteten Gewinneinbruch im kommenden Jahr würden konzernintern neben den dauerhaft niedrigen Strompreisen im Großhandel auch der Atomkompromiss mit der Bundesregierung genannt. Der Konzern wolle nun sein laufendes Sparprogramm verschärfen, hieß es.

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