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20.08.2011

Zeitung: Regierung rechnet mit Milliardenkosten durch Euro-Bonds

Berlin – Das Bundesfinanzministerium rechnet bei der Einführung von Euro-Bonds mit Mehrbelastungen für den Bundeshaushalt in Milliardenhöhe. Das berichtet das Nachrichtenmagazin der „Spiegel“.

Im ersten Jahr kämen auf den Etat von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) höhere Zinskosten von bis zu 2,5 Milliarden Euro zu, im zweiten Jahr seien sie schon doppelt so hoch. Im zehnten Jahr würde die Mehrbelastung zwischen 20 und 25 Milliarden Euro liegen. Die Experten des Finanzministeriums gehen bei ihren Berechnungen davon aus, dass die Zinsen für Euro- Bonds verglichen mit Bundesanleihen um rund 0,8 Prozentpunkte steigen.

In ähnlicher Größenordnung liegen die Anleihen, die die EU-Kommission derzeit verkauft, um ihren Anteil am europäischen Rettungsschirm zu finanzieren, über dem deutschen Zinsniveau. Für diese Papiere bürgen ebenfalls alle Mitgliedstaaten gemeinsam.

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