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28.07.2011

Bericht Ebay setzt US-Embargo gegen Kuba auf deutschem Boden durch

Betroffen sind vor allem Händler, die kubanischen Rum sowie Zigarren vertreiben.

Berlin – Das US-Internethandelsunternehmen Ebay setzt offenbar das amerikanische Kuba-Embargo gegen deutsche Online-Händler durch. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

Diversen Online-Shops wurden am 27. Juli ihre Accounts bei der Ebay-Tochter Paypal gesperrt. Guthaben wurden eingefroren, Zahlungen bei dem Online-Bezahldienst nicht mehr angenommen. Betroffen sind vor allem Händler, die kubanischen Rum sowie Zigarren vertreiben, wie der hamburgische Vertreiber Spirituosen Wolf sowie die Seite Rumundco.de.

„Wir haben einen Kompromiss angeboten, doch Paypal ist darauf nicht eingegangen und hat einfach unser Konto gesperrt“, sagte Rumundco-Betreiber Thomas Altmann der Zeitung. Die Betreiber wollen nach Informationen der „Welt“ nun eine gemeinsame Klage gegen Paypals europäischen Ableger einreichen.

Paypal-Mutter Ebay sperrte sogar ganze Markenshops auf der deutschen Plattform ebay.de und schloss Konten von professionellen deutschen Ebay-Verkäufern. Ebay war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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