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Commerzbank

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18.06.2013

Bericht Commerzbank will mehr als 5.000 Stellen streichen

„Die Verhandlungen waren erfolgreich.“

Frankfurt – Beim geplanten Stellenabbau in der Commerzbank ist eine Einigung zwischen Vorstand und Arbeitnehmervertretern so gut wie unter Dach und Fach: Die Bank will danach konzernweit mehr als 5.000 Stellen abbauen, erfuhr das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) von zwei mit den Verhandlungen vertrauten Personen. Ende März beschäftigte die Bank konzernweit etwa 54.000 Menschen. Das Institut wollte die Informationen nicht kommentieren.

Den Durchbruch brachte eine einwöchige Klausurtagung vergangene Woche in Bonn. „Die Verhandlungen waren erfolgreich“, war in der Bank zu hören. Über das Ergebnis wird der Gesamtbetriebsrat an diesem Dienstag und Mittwoch beraten. „Geplant ist, dass dann am Mittwoch darüber abgestimmt wird“, hieß es. Ein endgültiger Beschluss steht damit zwar noch aus, er gilt aber als sehr wahrscheinlich.

Der Abbau von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Baustein, mit dem die Bank bis 2016 wieder nachhaltig profitabel werden will. Neben hohen Investitionen gehört zur Strategie auch, die Kostenbasis des Instituts stabil zu halten. Dazu will die Bank Personal abbauen.

Seit Februar hatte das Management des Instituts deshalb mit den Betriebsräten um die Details des Stellenabbaus gerungen. Für die Kosten des Stellenabbaus hat die Bank bereits im ersten Quartal dieses Jahres Rückstellungen in Höhe von knapp 500 Millionen Euro gebildet.

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