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10.02.2010

Zeitung Bundeswehr-Dokumente zu Tanklaster-Bombardierung eventuell vernichtet

Berlin/Kabul – Nach der Bombardierung von zwei Tanklastern in der Nähe von Kunduz in der Nacht vom 4. September sind möglicherweise Dokumente der Bundeswehr vernichtet worden. Das berichtet die Online-Ausgabe der „BILD-Zeitung“. Dokumente, die eine Rolle des Kommandos Spezialkräfte beweisen und der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegen, tragen den Vermerk: „Freigabe zur Vernichtung bzw. Löschung gem. ZDv 2/30 hiermit erteilt.“ In der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) 2/30 heißt es dazu, solche Akten seien „durch Zerfasern oder Zerschnitzeln mit dem Aktenwolf so zu zerstören, dass der Inhalt weder erkennbar ist noch erkennbar gemacht werden kann.“ Ein Mitglied des Untersuchungsausschuss sagte der Zeitung: „Wir halten es durchaus für denkbar, dass Unterlagen rund um den 3. September vernichtet worden sind. Wir werden versuchen, das im Ausschuss nachzuvollziehen.“

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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