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Bahn will in Vorleistung gehen

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25.02.2013

Stuttgart 21 Bahn will in Vorleistung gehen

Fertigstellungstermin 2022.

Stuttgart – Die Deutsche Bahn will wegen der Mehrkosten beim Bahnprojekt „Stuttgart 21“ offenbar in Vorleistung gehen. Der Bahn-Vorstand habe seinem Aufsichtsrat vorgeschlagen, den Finanzierungsrahmen um zwei Milliarden auf 6,526 Milliarden Euro zu erhöhen, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“ (Montagausgabe). Die Bahn werde den Betrag alleine absichern, strebe aber an, die Projektpartner Land, Region und Stadt an den Mehrkosten zu beteiligen. Als Fertigstellungstermin wird in Unterlagen für den Aufsichtsrat, die der Zeitung vorliegen, Ende 2022 genannt. Das wäre drei Jahre später als ursprünglich geplant. Zuletzt war von einer Fertigstellung 2021 die Rede.

Im Dezember vergangenen Jahres waren bei dem Projekt Mehrkosten von 1,1 Milliarden Euro bekannt geworden. Diese will die Bahn übernehmen. Hinzu kommen Kostenrisiken in Höhe von weiteren 1,2 Milliarden Euro, die nach dem Willen des Staatskonzerns unter den Projektpartnern aufgeteilt werden sollen. Bahn-Technikvorstand Volker Kefer hatte deswegen in der vergangenen Woche Gespräche mit Land und Stadt geführt. Beide lehnten eine Beteiligung an möglichen zusätzlichen Ausgaben jedoch ab.

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