Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

21.05.2010

Zeitschriftenverleger fordern Steuerrabatt auch fürs Internet

Berlin – Die deutschen Zeitschriftenverleger fordern, dass auch für ihre Publikationen im Internet der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent fällig wird. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorab. Die derzeitige Regelung sei „absurd“, so der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

Während auf gedruckte Presseerzeugnisse eine ermäßigte Umsatzsteuer erhoben wird, muss derzeit für inhaltlich identische elektronische Zeitschriften, die im Internet heruntergeladen werden, der volle Steuersatz von 19 Prozent entrichtet werden. „Es entbehrt jeder inneren Logik, gleiche Inhalte unterschiedlich zu besteuern“, sagte VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner.

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe bereits 2009 dem VDZ gesagt, sie wolle diese Frage prüfen. Seitdem habe man nichts mehr gehört. Die Verleger fordern seit langem, dass hierzulande wie in England auf die Umsatzsteuer für das Pressewesen verzichtet wird. „Unabdingbar“ sei, wenigstens elektronische Zeitschriften und gedruckte Presse gleich zu besteuern.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/zeitschriftenverleger-fordern-steuerrabatt-auch-fuers-internet-10559.html

Weitere Nachrichten

Ulrich Grillo

© RudolfSimon / CC BY-SA 3.0

BDI-Präsident zu CETA „Europa braucht endlich klare Verhältnisse“

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte nach dem abgesagten EU-Kanada-Gipfel von der Staatengemeinschaft umfassende Konsequenzen: "Das ...

windows-10

Windows 10 build 10586 © Microsoft / gemeinfrei

Datenschleuder Windows 10 Ist der Firmeneinsatz von Windows 10 legal?

Windows 10 übermittelt viele detaillierte Informationen über die Systemnutzung an die US-Server von Microsoft. Ein juristisches Nachspiel hierzu ist nicht ...

Peter Weiß CDU 2014

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY 3.0

CDU Arbeitnehmer-Flügel für Rentenniveau von rund 44% ab 2030

Der Arbeitnehmer-Flügel der Unionsfraktion plädiert für eine dauerhafte Untergrenze beim Rentenniveau von rund 44 Prozent nach 2030. "Das Rentenniveau, das ...

Weitere Schlagzeilen