newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Zeitschrift Zeitung
© Stefano Palazzo / CC-by-sa 2.0/de

Medien Zeitschriften ein absteigendes Medium?

Journalisten und PR-Redakteure müssen verstärkt umdenken.

Rot am See – Print-Produkte sind auf dem absterbenden Ast? Ist es wirklich so, dass Zeitungen, Zeitschriften oder Fachmagazine bei den Lesern und Anzeigenkunden uninteressant sind?

Im Zusammenhang mit Zeitungen, Zeitschriften und Printprodukten steht man vielmehr vor einem intensiven Wandel. Begriffe wie Crossmediale Verknüpfung tauchen hier immer häufiger auf. Das bedeutet, dass Redaktionen und Verlage ihre klassischen Publikationen mit dem Internet verbinden, damit man Leser aus allen Bereichen der Medien ansprechen kann.

Die Vielfalt der Zielgruppen ist es letztlich, die für mögliche die Publikationen finanzierende Anzeigenkunden wieder interessant werden kann. Allerdings muss man sich in diesem Zusammenhang von der klassischen Anzeigenform verabschieden – wenngleich diese sicherlich nicht ganz aussterben wird. Denn es gibt nach wie vor Leser, die auf die normalen Anzeigen schauen und diese für sich zur Kenntnis nehmen.

Journalisten und PR-Redakteure müssen verstärkt umdenken und für unterschiedliche Medien recherchieren und schreiben. Denn: für das Internet schreibt man anders als für Printmedien. Der Internetuser setzt viel stärker auf Querverbindungen, wie Fachpublikationen und die Tagespresse. Die journalistische Ausbildung wird sich dahin gehend verändern. Volontariate werden diesen Aspekten zunehmend Rechnung tragen müssen. Journalisten müssen daher zukünftig vielseitiger werden und für die unterschiedliche Medien agieren zu können.

Denn neben Schreiben ist im Online-Bereich auch Wissen im Bereich Fotografie. Bildbearbeitung und Hörfunk von Vorteil. Denn Crossmedial bedeutet durchaus auch, dass man in einem Interview bestimmte Zitate auch zum anhören einbindet. Dafür kann es mehr als sinnvoll sein, dass man weiß, worauf es im Medium Radio oder Fernsehen ankommt. Wie man einen Beitrag am Besten richtig bearbeitet und wie man das entscheidende Zitat auswählt.

15.07.2010 © newsburger.de

Weitere Meldungen

Sucharit Bhakdi „Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich“

Der hoch umstrittene Bestseller-Autor und Wissenschaftler Sucharit Bhakdi hat den Vorwurf zurückgewiesen, er sei ein Corona-Leugner. "Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich! Wir haben es mit einer durchaus ernst zu nehmenden Infektionskrankheit zu tun", sagte ...

Corona-Krise Schriftstellerverband erwartet weitreichende Folgen

Die Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), Lena Falkenhagen, erwartet gravierende Auswirkungen der Coronakrise auf die Kulturszene. ...

"Stern 111" Lutz Seiler erhält Preis der Leipziger Buchmesse

Frankfurter Buchmesse Hugendubel sieht „Renaissance des Buches“

Literatur Nobelpreise gehen an Tokarczuk und Handke

"Der geborene Verbrecher" Fitzek und Prange schreiben gemeinsamen Thriller

"Gezielte Kampagne" Zentralrat der Juden kritisiert „Spiegel“-Artikel

Auszeichnung Schriftsteller Lukas Bärfuss erhält Georg-Büchner-Preis

Studie Historikerin zweifelt an Authentizität der „Anonyma“-Tagebücher

Leipziger Buchmesse Anke Stelling in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet

Daily-Soap Das „Berlin – Tag & Nacht“-Buch

Piper-Chefin „Kulturgut Lesen vom Aussterben bedroht“

Schwedische Akademie Literaturnobelpreis geht an Kazuo Ishiguro

"Finis Germania" Verleger kritisiert Streichung von „Spiegel“-Bestsellerliste

Rüsselsheim Schriftsteller Peter Härtling gestorben

"Totalversager" Autor Andreas Altmann schreibt, „um Rache zu nehmen“

Literatur Schriftsteller Jan Wagner erhält Georg-Büchner-Preis

Flut von Online-Texten Autor Wolf Schneider erkennt auch Vorteile

Hörbücher Audible-Gründer hält an Abo-Modell fest

Sachsen-Anhalt Geringes Interesse an „Mein Kampf“

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »