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12.03.2011

Zehn Milliarden Euro libysches Geld auf deutschen Konten entdeckt

Berlin – Mehr als zehn Milliarden Euro libyscher Herkunft liegen nach Informationen des „Spiegel“ auf Konten deutscher Banken. Das Vermögen wurde am Mittwoch vergangener Woche noch vor dem Sanktionsbeschluss der EU auf Veranlassung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) eingefroren. Ziel der Aktion war es, das Geld dem Zugriff des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi zu entziehen. Betroffen sind 14 verschiedene Banken in Deutschland mit zusammen 193 Konten, darunter befindet sich auch ein Konto bei der Bundesbank mit einem Guthaben von 1,96 Milliarden Euro. Das eingefrorene Vermögen wird der libyschen Notenbank sowie drei staatliche Einrichtungen zugeordnet.

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