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03.01.2010

Zahl der Presseratsbeschwerden stark gestiegen

Berlin – Die Zahl der Beschwerden beim Deutschen Presserat ist 2009 offenbar um rund 70 Prozent auf etwa 1250 emporgeschossen. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner morgen erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf eine vorläufige Statistik hervor. Ein Grund dafür dürfte das neueingeführte Beschwerdeformular im Internet sein. Das werde besonders bei den Eingaben gegen Boulevardzeitungen deutlich, deren Zahl verdreifachte sich fast. Gegen überregionale Zeitungen richteten sich 92 Beschwerden, 2008 waren es noch 35. Inhaltlich ging es größtenteils um Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht und Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Neu ist seit diesem Jahr die Zuständigkeit des von Verleger- und Journalistenverbänden eingerichteten Presserats für journalistisch-redaktionelle Online-Medien. Die Beschwerden gegen Print-Publikationen und Online- Veröffentlichungen verteilten sich annäherend gleich. In 161 Fällen wurden die Eingaben als unbegründet zurückgewiesen, die Zahl der gerügten Artikel blieb konstant zum Vorjahr.

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