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04.02.2011

Zahl der Hartz-IV-Empfänger mit Vorruhestands-Vereinbarung steigt

Berlin – Immer mehr Hartz-IV-Empfänger stehen dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung, weil sie von der so genannten „vorruhestandsähnlichen Regelung“ Gebrauch machen. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Demnach ist die Zahl der Hilfebedürftigen, die direkt aus der Langzeitarbeitslosigkeit in den staatlich finanzierten Vorruhestand mit Grundsicherung gehen, drastisch gestiegen.

Laut Bundesagentur waren im vergangenen Jahr 86.172 Langzeitarbeitslose, die 58 Jahre alt oder älter sind, in Frührente gegangen und werden künftig nicht mehr gefordert, sondern nur noch gefördert. Das waren 33.094 mehr als im Vorjahr, was einem Anstieg um 62,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2009 entspreche.

Zu den genauen Ursachen würden der Bundesagentur bisher noch keine Erkenntnisse vorliegen. Die Behörde prüfe, in welchem Umfang gesundheitliche Gründe ausschlaggebend für den Anstieg gewesen seien, meldet das Blatt weiter.

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